fromglobetrotter 117 days ago (26.1.2012 12:06:09)
globetrotter: 15.11.2011
Obwohl ich ursprünglich nur wegen der Tropfsteinhöhle halt machen wollte, bin ich nun doch noch einen Tag länger hier geblieben. Das Wetter lud geradezu zu einem Radausflug nach NERJA ein. Der Reiseführer empfahl diese Kleinstadt wegen ihrer Ursprünglichkeit und so war es dann auch. Klar gab es moderne Gebäude, aber alles verhalten und an die Umgebung eingepasst. Der Ort ist so etwas wie ein Bäderort in Deutschland. Alles behindertengerecht, endlich auch mal genügend öffentliche Toiletten (da hatten es die Spanier es bisher nicht so – eine schwache Blase sollte man hier nicht haben) und alles sauber und hochpreisig in den Läden (Gaststättenpreise für einfaches Essen aber weiter unter deutschem Niveau). Scheint auch so etwas wie ein bevorzugter Ort für gut betuchte britische und deutsche Pensionäre zu sein. Polizei ist auch immerzu präsent, die patroullieren hier ständig – man will den Rentner eben ein Gefühl der Sicherheit geben, denn die bringen das Geld. Speisekarten auf deutsch, an der Kasse im Supermarkt hört man fast nur die Muttersprache – ist ja auch genial zum überwintern, wenn man bedenkt, dass die Durchschnittstemperatur im Winter hier 17 Grad sein sollen. Das war zwar heute einen Tick mehr, aber es ging ein frischer Wind, der mich davon abgehalten hat, ins Wasser zu gehen. Muss ja auch nicht sein. Bin schon froh, dass die Temperatur wie am letzten Tag in GRANADA (nachts 9,5 Grad – es liegt halt in den Bergen) nur noch auf 14 Grad absinkt.
Habe mich soeben mit dem Platzwart und einigen Gästen beim Whisky unterhalten. Die haben wir wertvolle Tipps gegeben. In MARBELLA wäre der Jetset (was nicht jedermanns Sache ist) und die Affen von GIBRALTAR könne man sich sparen. Hat man NERJA gesehen, kennt man die Küste hier. Es kämen jetzt nur noch Hochhäuser. Allefalls mit den Fahrrad ins britische Hoheitsgebiet reinfahren, Auto wäre sinnlos. Soeben hat ÖCIL das 3:0 geschossen. Was ist nur mit den Holländern los? Der Platzwart war am 08.10.2011 in DRESDEN mit dem Typen hier vom Zeltplatz aus MITTWEIDA. Unglaublich! Stammen beide aus dem Ruhrgebiet.
fromglobetrotter 117 days ago (26.1.2012 12:06:09)
globetrotter: 14.11.2011
Da ich die Statio ALHAMBRA nun doch bereits am Sonntag abgehandelt habe, konnte ich jetzt ein bisschen „ins blaue fahren“. Zurück an die Küste und dann immer daran entlang und so bin ich nicht sehr weit gekommen, sondern in MARO/NARJO hängen geblieben. Dort wird der Besuch der Tropfsteinhöhlen mit steinzeitlicher Bemalung empfohlen. Die sind leider nicht öffentlich zugänglich, aber die Höhlen selber waren selbst schon ein Erlebnis. Sie muss eine der größten der Welt sein, man kommt sich vor,als wenn man in einem Dom steht, nur dass das Interieur nicht durch Menschenhand, sondern durch die Natur in 2 Mio. Jahren erschaffen wurde. Kurioserweise befinden sich genau in der größten Entferung zwischen Boden und Decke kompett durchgängige Stalagtiten/Stalagtiten, die komplett zusammen gewachsen sind zu einer Säule mit ca. 15 m Durchmesser (welche kompett unrundet werden kann), dass man wirklich den Eindruck hat, in einer Kirche zu stehen. Die geschickte Beleuchtung und Hintegrundmusik unterstreicht das natürlich noch. Da es beim Verlassen regnete (bei ca. 17 Grad kam was von Afrika rüber) habe ich noch dort einen Snack gegessen und bin dann zu Fuß zum Campingplatz zurück gelaufen. Den gibt es nämlich zufällig am Ortseingang und wird von einem Deutschen betrieben. Auch ein Sachse aus MITTWEIDA steht mit auf dem Platz. Die Gegend hier ist relativ verlassen, man fragt sich dann, aus welchen Löchern die dann alle doch noch gekrochen kommen. Naja, werde eine weiteren Tag hier bleiben, etwas trödeln und sicher mal nach NERJA radeln. Es sollen wieder badetaugliche Temperaturen werden...
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globetrotter: 15.11.2011
Obwohl ich ursprünglich nur wegen der Tropfsteinhöhle halt machen wollte, bin ich nun doch noch einen Tag länger hier geblieben. Das Wetter lud geradezu zu einem Radausflug nach NERJA ein. Der Reiseführer empfahl diese Kleinstadt wegen ihrer Ursprünglichkeit und so war es dann auch. Klar gab es moderne Gebäude, aber alles verhalten und an die Umgebung eingepasst. Der Ort ist so etwas wie ein Bäderort in Deutschland. Alles behindertengerecht, endlich auch mal genügend öffentliche Toiletten (da hatten es die Spanier es bisher nicht so – eine schwache Blase sollte man hier nicht haben) und alles sauber und hochpreisig in den Läden (Gaststättenpreise für einfaches Essen aber weiter unter deutschem Niveau). Scheint auch so etwas wie ein bevorzugter Ort für gut betuchte britische und deutsche Pensionäre zu sein. Polizei ist auch immerzu präsent, die patroullieren hier ständig – man will den Rentner eben ein Gefühl der Sicherheit geben, denn die bringen das Geld. Speisekarten auf deutsch, an der Kasse im Supermarkt hört man fast nur die Muttersprache – ist ja auch genial zum überwintern, wenn man bedenkt, dass die Durchschnittstemperatur im Winter hier 17 Grad sein sollen. Das war zwar heute einen Tick mehr, aber es ging ein frischer Wind, der mich davon abgehalten hat, ins Wasser zu gehen. Muss ja auch nicht sein. Bin schon froh, dass die Temperatur wie am letzten Tag in GRANADA (nachts 9,5 Grad – es liegt halt in den Bergen) nur noch auf 14 Grad absinkt.
Habe mich soeben mit dem Platzwart und einigen Gästen beim Whisky unterhalten. Die haben wir wertvolle Tipps gegeben. In MARBELLA wäre der Jetset (was nicht jedermanns Sache ist) und die Affen von GIBRALTAR könne man sich sparen. Hat man NERJA gesehen, kennt man die Küste hier. Es kämen jetzt nur noch Hochhäuser. Allefalls mit den Fahrrad ins britische Hoheitsgebiet reinfahren, Auto wäre sinnlos. Soeben hat ÖCIL das 3:0 geschossen. Was ist nur mit den Holländern los? Der Platzwart war am 08.10.2011 in DRESDEN mit dem Typen hier vom Zeltplatz aus MITTWEIDA. Unglaublich! Stammen beide aus dem Ruhrgebiet.
globetrotter: 14.11.2011
Da ich die Statio ALHAMBRA nun doch bereits am Sonntag abgehandelt habe, konnte ich jetzt ein bisschen „ins blaue fahren“. Zurück an die Küste und dann immer daran entlang und so bin ich nicht sehr weit gekommen, sondern in MARO/NARJO hängen geblieben. Dort wird der Besuch der Tropfsteinhöhlen mit steinzeitlicher Bemalung empfohlen. Die sind leider nicht öffentlich zugänglich, aber die Höhlen selber waren selbst schon ein Erlebnis. Sie muss eine der größten der Welt sein, man kommt sich vor,als wenn man in einem Dom steht, nur dass das Interieur nicht durch Menschenhand, sondern durch die Natur in 2 Mio. Jahren erschaffen wurde. Kurioserweise befinden sich genau in der größten Entferung zwischen Boden und Decke kompett durchgängige Stalagtiten/Stalagtiten, die komplett zusammen gewachsen sind zu einer Säule mit ca. 15 m Durchmesser (welche kompett unrundet werden kann), dass man wirklich den Eindruck hat, in einer Kirche zu stehen. Die geschickte Beleuchtung und Hintegrundmusik unterstreicht das natürlich noch. Da es beim Verlassen regnete (bei ca. 17 Grad kam was von Afrika rüber) habe ich noch dort einen Snack gegessen und bin dann zu Fuß zum Campingplatz zurück gelaufen. Den gibt es nämlich zufällig am Ortseingang und wird von einem Deutschen betrieben. Auch ein Sachse aus MITTWEIDA steht mit auf dem Platz. Die Gegend hier ist relativ verlassen, man fragt sich dann, aus welchen Löchern die dann alle doch noch gekrochen kommen. Naja, werde eine weiteren Tag hier bleiben, etwas trödeln und sicher mal nach NERJA radeln. Es sollen wieder badetaugliche Temperaturen werden...